Ich muß gestehen, ich kenne das Buch nur vom Titel her, und wußte nicht einmal, daß es sich um eine Biographie handelt. Sehr sehr traurig, Drogen, Alkohol, alle Süchte, sind wirklich eine Geißel der Menschheit.
PS: Ganz ganz lieben Dank für deinen heutigen Kommentar, hat mich sehr gefreut. Ich konzentriere mich meist darauf die Stimmung einzufangen, mehr ist auch kaum drinnen, denn um "perfekte" Photos zu machen, bräuchte man wirklich sehr viel mehr Zeit dafür. Waren dir die goldenen Flügel von dem Engel auf dem Dach der Franziskanerkirche schon einmal aufgefallen? Manche Dinge brauchen genau die richtige Tageszeit, sogar Jahreszeit, vielleicht werden sie von den Sonnenstrahlen auch nur einmal im Jahr im genau richtigen Winkel getroffen, um einem aufzufallen. Ich bin schon so oft an dieser Kirche vorbeigelaufen, nie waren da goldene Flügel. Oder vielleicht doch? ;-)
(Ich war kaum Blogsurfen in letzter Zeit, finde kaum die Zeit, zu posten.)
Stimmt Merisi, der Flügel wäre mir nie aufgefallen, auch viele anderen liebevolle Details in deinen Bilder bringen mich erst dazu, wenn ich in Wien bin, danach Ausschau zu halten.
das sind bestimmt keine gerüchte. und mir fehlt auch das mitleid, genau wie vor 20 jahren, als das buch und der film uns allen als abschreckendes beispiel vorgeführt wurden.
Ha, das ist aber interessant - wieso kein Mitlied? Ich empfinde auch kein Mitlied im eigentlichen Sinne des Wortes, sondern eher ein "traurig, dass es doch nicht funktioniert hat" Gefühl. Mich das Buch damals sehr berührt.
ich weiß auch nicht - jeder ist selbst dafür verantwortlich, was er tut und was nicht. drogenentzug funktioniert nicht mit jammern, sondern mit willen. wer´s nicht schafft, kommt zurück in seine selbstgewählte hölle. das sind dramen, die sich täglich bei millionen von menschen abspielen, da ist frau f. nix aussergewöhnliches.
noch schlimmer finde ich aber, wenn sie ihren elfjährigen sohn in den ganzen scheißdreck mit reinzieht. wenn sie da einen macht auf "ich muss für meinen sohn sorgen" oder "ohne ihn wäre ich tot", ihn aber gleichzeitig mit nach a´dam nimmt und sich nicht in der lage sieht, wenigstens das kind von ihrem sumpf fernzuhalten, dann wendet sich das "kein mitleid haben" in zorn. so. :)
Das mit dem Kind sehe ich genauso! Aber eine 12-jährige ist m.A nach viel zu jung, um allein für das was sie macht verantwortlich zu sein. Es sind ja, wie man im Buch liest, sehr viele andere Faktoren maßgebend. Natürlich gibt es tausende solche Geschichten, aber das war die erste, die so schonungslos erzählt worden ist.
schon. aber auch alle 12jährigen wissen sehr genau, dass drogen gefährlich sind. und: niemand hat das fräulein f. damals gezwungen, sich was reinzuziehen. und die schuld gleichmässig auf das umfeld zu verteilen, ist kontraproduktiv, feige und zeigt von abwesendem verantwortungsgefühl.
[ich weiß, ich sollte mehr mitgefühl haben. aber bei drogen, alkohol und gewalt habe ich eine null-toleranz-linie.]
Ich denke, HEUTE wissen durchaus (fast) alle 12 Jährigen, daß Drogen gefährlich sind. Aber damals? Das Buch Christiane F. - und der Film - waren doch eigentlich erst der Anfang einer breiteren Aufklärungskampagne. Vorher wurde das alles doch eher verdrängt und totgescwiegen. Damals hatte ich sehr wohl Mitleid mit der Mteenager Christiane F. Herute allerdings? Die Frau ist bald 50. Und erwachsen. Hat selber ein Kind. Da sollte sie doch IRGENDWAS gelernt haben. Das finde ich erstaunlich. Das arme Kind!!
Ich sehe es so wie Judy. Ich denke nicht, dass ein so junges Mädchen vor 30 Jahren soviel über die Wirkung oder Gefahr von Drogen gewusst hat. Aber ich bin überhaupt so jemand, der für die ganze Welt mitleidet und mitempfindet. Schlecht ist das.
Ach, Du auch? Ich könnte manchmal für Leute heulen, die ich gar nicht kenne. Und für jeden kleinen Scheiß. Sogar mein "Stalker", der furchtbar in mich verknallt war, und der mir das Leben schwer gemacht hat, hat mir so sehr leid getan... Ein Scheiß ist das manchmal...
11 Kommentare:
Ich muß gestehen, ich kenne das Buch nur vom Titel her, und wußte nicht einmal, daß es sich um eine Biographie handelt. Sehr sehr traurig, Drogen, Alkohol, alle Süchte, sind wirklich eine Geißel der Menschheit.
PS:
Ganz ganz lieben Dank für deinen heutigen Kommentar, hat mich sehr gefreut. Ich konzentriere mich meist darauf die Stimmung einzufangen, mehr ist auch kaum drinnen, denn um "perfekte" Photos zu machen, bräuchte man wirklich sehr viel mehr Zeit dafür.
Waren dir die goldenen Flügel von dem Engel auf dem Dach der Franziskanerkirche schon einmal aufgefallen? Manche Dinge brauchen genau die richtige Tageszeit, sogar Jahreszeit, vielleicht werden sie von den Sonnenstrahlen auch nur einmal im Jahr im genau richtigen Winkel getroffen, um einem aufzufallen. Ich bin schon so oft an dieser Kirche vorbeigelaufen, nie waren da goldene Flügel. Oder vielleicht doch? ;-)
(Ich war kaum Blogsurfen in letzter Zeit, finde kaum die Zeit, zu posten.)
Lieben Gruß,
M.
Stimmt Merisi, der Flügel wäre mir nie aufgefallen, auch viele anderen liebevolle Details in deinen Bilder bringen mich erst dazu, wenn ich in Wien bin, danach Ausschau zu halten.
das sind bestimmt keine gerüchte. und mir fehlt auch das mitleid, genau wie vor 20 jahren, als das buch und der film uns allen als abschreckendes beispiel vorgeführt wurden.
Ha, das ist aber interessant - wieso kein Mitlied?
Ich empfinde auch kein Mitlied im eigentlichen Sinne des Wortes, sondern eher ein "traurig, dass es doch nicht funktioniert hat" Gefühl.
Mich das Buch damals sehr berührt.
ich weiß auch nicht - jeder ist selbst dafür verantwortlich, was er tut und was nicht. drogenentzug funktioniert nicht mit jammern, sondern mit willen. wer´s nicht schafft, kommt zurück in seine selbstgewählte hölle. das sind dramen, die sich täglich bei millionen von menschen abspielen, da ist frau f. nix aussergewöhnliches.
noch schlimmer finde ich aber, wenn sie ihren elfjährigen sohn in den ganzen scheißdreck mit reinzieht. wenn sie da einen macht auf "ich muss für meinen sohn sorgen" oder "ohne ihn wäre ich tot", ihn aber gleichzeitig mit nach a´dam nimmt und sich nicht in der lage sieht, wenigstens das kind von ihrem sumpf fernzuhalten, dann wendet sich das "kein mitleid haben" in zorn. so. :)
Das mit dem Kind sehe ich genauso!
Aber eine 12-jährige ist m.A nach viel zu jung, um allein für das was sie macht verantwortlich zu sein. Es sind ja, wie man im Buch liest, sehr viele andere Faktoren maßgebend. Natürlich gibt es tausende solche Geschichten, aber das war die erste, die so schonungslos erzählt worden ist.
schon. aber auch alle 12jährigen wissen sehr genau, dass drogen gefährlich sind. und: niemand hat das fräulein f. damals gezwungen, sich was reinzuziehen. und die schuld gleichmässig auf das umfeld zu verteilen, ist kontraproduktiv, feige und zeigt von abwesendem verantwortungsgefühl.
[ich weiß, ich sollte mehr mitgefühl haben. aber bei drogen, alkohol und gewalt habe ich eine null-toleranz-linie.]
Ich denke, HEUTE wissen durchaus (fast) alle 12 Jährigen, daß Drogen gefährlich sind. Aber damals? Das Buch Christiane F. - und der Film - waren doch eigentlich erst der Anfang einer breiteren Aufklärungskampagne. Vorher wurde das alles doch eher verdrängt und totgescwiegen. Damals hatte ich sehr wohl Mitleid mit der Mteenager Christiane F.
Herute allerdings? Die Frau ist bald 50. Und erwachsen. Hat selber ein Kind. Da sollte sie doch IRGENDWAS gelernt haben. Das finde ich erstaunlich. Das arme Kind!!
Ich sehe es so wie Judy. Ich denke nicht, dass ein so junges Mädchen vor 30 Jahren soviel über die Wirkung oder Gefahr von Drogen gewusst hat.
Aber ich bin überhaupt so jemand, der für die ganze Welt mitleidet und mitempfindet. Schlecht ist das.
Ach, Du auch? Ich könnte manchmal für Leute heulen, die ich gar nicht kenne. Und für jeden kleinen Scheiß. Sogar mein "Stalker", der furchtbar in mich verknallt war, und der mir das Leben schwer gemacht hat, hat mir so sehr leid getan... Ein Scheiß ist das manchmal...
Genauso geht es mich auch. Ist nicht schön.
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